Liebe dann den nächsten – Inklusives Bühnenstück des Reutlinger Theaters Die Tonne

Montag, 9. März 2020, 19:30 Uhr, Stadthalle Metzingen

Eintritt: 20 €, ermäßigt 14 €, VRM-Mitglieder frei

Wollen wir nicht alle einfach nur ein bisschen Liebe? Aber wie findet man seine passende Kugelhälfte, um die Erfüllung in Wiederherstellung der einst verlorenen Einheit zu finden (Platon)? Und wenn man sich dann erst einmal gefunden hat: was muss man dafür tun, damit die Liebe bleibt? Warum gehen so viele Beziehungen so schnell wieder auseinander? Welche Erwartungen stellen wir an Beziehungen? Welche Kompromisse ist man bereit einzugehen und wo ist nun wirklich Schluss mit der Liebe? Sind die Menschen daran schuld, weil sie sich nicht die Zeit nehmen, einander wirklich kennenzulernen, weil sie nur in eine Idee von Liebe verliebt sind, weil sie den Bildern von glücklichen Beziehungen, die uns so häufig vorgegaukelt werden, hinterherrennen und dabei über die Realität des Alltags stolpern? Und ist das bei Menschen mit Behinderung anders? Gegen welche Vorurteile und Probleme müssen sie ankämpfen, gerade was Sexualität angeht?

Mit viel Gefühl, in starken Bildern, assoziationsreichen Szenen, voller Musik und Spielfreude beschäftigen sich Menschen mit und ohne Handicap auf ihre ganz besondere Art mit diesem selbst gewählten Thema. Von Adam und Eva bis heute spannt sich der Bogen, oft in nur angedeuteten Szenen vom Ver-, Ent- und Neuverlieben, von Wegen und Strategien des Kennenlernens, Ansprüchen und Illusionen.

In Kooperation mit BAFF [Träger Lebenshilfe und BruderhausDiakonie], der Fakultät für Sonderpädagogik der Päd. Hochschule Ludwigsburg, den BruderhausDiakonie-Werkstätten Reutlingen sowie der Habila GmbH Rappertshofen Reutlingen.

Regie/Ausstattung Enrico Urbanek, Musikalische Leitung Michael Schneider

Veranstalter: Veranstaltungsring Metzingen