Onlineumfrage

Die Erklärung in leichter Sprache finden Sie hier: http://metzingen-inklusiv.de/onlineumfrage/

Menschen mit Behinderungen zuhören und sie ernstnehmen

Wie leben Menschen mit Behinderungen in Metzingen? Dieser wichtigen Frage geht die Stadtverwaltung ab sofort systematisch auf den Grund. Dafür hat die städtische Inklusionsbeauftragte Ute Kern-Waidelich eine eigene Onlineumfrage erstellt und ruft zum Mitmachen auf.

Vom Einzelfall zum Gesamtbild

Freilich ist das Thema für die Metzinger Stadtverwaltung nicht neu. Bereits seit vielen Jahren setzt sich Ute Kern-Waidelich von städtischer Seite für Inklusion in der Sieben-Keltern-Stadt ein. Dabei fällt ihr immer wieder auf, dass Rückmeldungen, Fragen oder Ideen einzeln an sie herangetragen werden. Für die jeweiligen Einzelfälle gemeinsam gute Lösungen zu finden, ist zwar wichtig, weiß Kern-Waidelich. Gleichzeitig ist ihr das zu wenig: Sie will nun den größeren Zusammenhang, sozusagen das Gesamtbild, betrachten und dabei auch bewusst auf Menschen zugehen, die sich bislang noch nicht aktiv bei ihr gemeldet haben. „Was ist mit Menschen, die sich irgendwie durch den Alltag kämpfen, mit Hindernissen und Barrieren konfrontiert werden, sich aber nie beschweren? Was ist mit der „schweigenden Mehrheit“? Wo können wir noch mehr unterstützen?“, bringt es die Inklusionsbeauftragte klar auf den Punkt.

Umfrage steht online oder auf Papier bereit

Um diese Fragen seriös zu klären, hat Kern-Waidelich nun eine Umfrage erstellt, mit der sie die Situation von Menschen mit Behinderungen in Metzingen erfassen möchte. Dabei ist es ihr besonders wichtig ein realistisches Bild zu bekommen, um gezielt Themen angehen zu können. Weil es heutzutage schneller geht, im Internet Fragen zu beantworten und auch Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen häufig im Netz unterwegs sind, hat Ute Kern-Waidelich eine Onlineumfrage erstellt. Die Umfrage kann direkt im Internet ausgefüllt und abgeschickt werden. Ab Mittwoch, 1. Dezember 2021 stehen die Umfrage und weitere Informationen online unter https://www.metzingen.de/inklusion zur Verfügung. Zudem gibt es auch die Möglichkeit die Umfrage auf Papier auszufüllen und abzugeben. Dazu genügt ein Anruf bei der Inklusionsbeauftragten unter 07123/925-338 oder eine E-Mail an u.kern-waidelich@metzingen.de.

Neue Arbeitsgruppe soll Vorschläge entwickeln

Im nächsten Schritt wird die Umfrage dann ausgewertet, bevor eine Arbeitsgruppe aus Menschen mit Behinderungen und anderen Interessierten daraus konkrete Verbesserungsvorschläge entwickelt. „Sicher kann nicht alles auf einmal verändert und verbessert werden. Für manche Maßnahmen sind mehr Zeit und vor allem Geld notwendig,“ meint Kern-Waidelich. „Aber manchmal kann man schon mit einem geringen, aber effektiven Aufwand entscheidende Verbesserungen bewirken.“ Vor allem ist es der städtischen Inklusionsbeauftragten wichtig, die Anliegen aller Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung in Metzingen ernst zu nehmen und zu hören. „Ich möchte, dass sich möglichst viele Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen aus Metzingen beteiligen,“ appelliert sie abschließend. Je mehr mitmachen, desto repräsentativer sei das Ergebnis.

Hier kommen Sie direkt zur Umfrage:

https://www.umfrageonline.com/s/metzingen-inklusiv

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